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14. April 2011

Stressbalance

"Ich habe Stress!" ist eine der meistgebrauchten Redewendungen unserer Zeit. Wir sind meist unter Zeitdruck – egal ob Beruf, Freizeit oder sogar Urlaub: ein optimaler "Output" ist eine allgegenwärtige Forderung an unser Leben, die wir uns selbst stellen.
Stressbalance
Stressforscher vermuten, dass etwa 35% aller Krankheiten in Industriestaaten aufgrund schädlicher Stressreaktionen entstehen. Krankmachend ist dabei aber nicht Stress an sich, also z.B. viel Arbeit, sondern unsere Art und Weise der Verarbeitung mit solchen Anforderungen.

Entwicklungsgeschichtlich bereitet Stress unseren Körper auf Aktivität vor (Flucht oder Angriff): Herz-Kreislauf werden angeregt, der Blutzuckerspiegel steigt, damit die Muskulatur schnell Energie abrufen kann. Das Problem entsteht, wenn der Stress anhält und die vom Körper geforderte körperliche Aktivität ausbleibt.

Die körperlichen Folgen sind u.a.

• Bluthochdruck
• Schlafstörungen
• Absinken der Verdauungskraft
• Schwächung des Immunsystems
• Reduzierung der Sexualfunktion (Low Sexual Desire Syndrom bei Mann und Frau)
• Menstruationsstörungen und Unfruchtbarkeit
• erektile Dysfunktion beim Mann

Inwieweit eine stressbedingte Belastungssituation vorliegt, kann durch geeignete Laboruntersuchungen des Blutes und des Urins festgestellt werden.
Im Rahmen eines EU-Projekts wurde ein neues Testverfahren entwickelt, mit dem sich die Stressbelastung eindeutig messen lässt. Der Test wird in unserer Praxis durchgeführt und kostet zwischen 78,30 € (Stressbelastung) und 135,54 € (Burnout).